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Experiment: Was brauchen Kräuter zum Wachsen?

Du brauchst: Kressesamen, Watte, drei Teller, Wasser, Sprühflasche. Zuerst feuchtest du die Baumwollwatte gut an und verteilst sie auf zwei Teller. Auf den dritten Teller legst du trockene Watte. Nun kannst du die Kressesamen auf die Watte säen und vorsichtig andrücken. Jetzt musst du die Samen der ersten beiden Teller nur noch mit einer Sprühflasche anfeuchten und das jeden Tag. Den ersten Teller platzierst du an einem dunklen Ort, vielleicht im Keller oder der Speisekammer. Stelle den zweiten und den dritten Teller an einen Platz, wo viel Licht hinkommt, am besten aufs Fensterbrett. Lege ein Forschungstagebuch an und schreibe jeden Tag deine Beobachtungen hinein. Wie sehen die Samen nach sechs Tagen aus?

Erklärung: Kressesamen brauchen eine Unterlage, auf der sie Wurzeln bilden können. Diese werden aber nur ausgebildet, wenn sie regelmäßig Wasser bekommen. Kresse braucht, wie alle anderen Pflanzen auch, Licht um zu wachsen. Und wer größer werden will, braucht Energie. Wir bekommen unsere Energie aus dem Essen, Pflanzen aus dem Licht. Wenn Pflanzen Licht in Energie umwandeln, nennt man das Photosynthese. In deinem Experiment haben alle Kressesamen eine Unterlage um Wurzeln ausbilden zu können. Allerdings kann auf dem dritten Teller nichts wachsen, weil die Watte trocken ist – da bringt auch das Licht nichts, denn die Samen können nicht keimen und keine Wurzeln bilden. Die Samen auf deinem ersten Teller bekommen zwar Wasser, da sie aber an einem dunklen Ort stehen, können sie keine Photosynthese betreiben und deshalb auch nicht wachsen. Nur auf deinem zweiten Teller sind die Bedingungen perfekt: Die Samen haben eine Unterlage und bekommen Wasser und Licht.
Übrigens, Kresse schmeckt sehr lecker auf Butterbrot. Wenn du magst, kannst du die Kresse vorher noch mit Quark mischen. Guten Appetit!

Foto von Katrin Morenz (flickr)

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Schlagworte: Kräuter, Experimente, Detektiv-Brief